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STADA "buy"


17.11.2009
SEB

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, bewertet die Aktie von STADA (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) mit dem Rating "buy".

STADA habe den Turnaround - wie anvisiert - eingefädelt. Bei einem Umsatzrückgang von 6,0% auf 393,3 Mio. EUR (bereinigt um Wechselkurseffekte jedoch +4%) sei der operative Gewinn um 8% auf 43,7 Mio. EUR gestiegen. Dabei sei der Reingewinn um 40% auf 23,2 Mio. EUR geklettert. Der operative Cash Flow habe sich um 36% auf 68,8 Mio. EUR verbessert.

Mit diesen Zahlen im Rücken habe STADA sein bisheriges Ziel bekräftigt, beim EBITDA mindestens die 250 Mio. EUR zu erreichen (nach 9 Monaten bei 190 Mio. EUR bzw. bereinigt bei 200 Mio. EUR). STADA habe das Umfeld zwar weiterhin als "herausfordernd" bezeichnet und die globale Finanz- und Wirtschaftskrise sei noch nicht ganz abgearbeitet, aber die operativen Geschäftsaussichten hätten sich verbessert.

Während STADA in Russland bereits wieder Umsatzzuwächse generiere, sei in Serbien das Geschäft noch schwach und noch nicht erkennbar, wann die derzeit noch sehr schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen wieder Wachstum zulassen würden.


Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen und erneut einiger negativer Sonderfaktoren habe STADA den erwarteten Turnaround in Q3 in die Wege geleitet. Netto habe STADA dank Kosteneinsparungen und nun geringerer Finanzierungskosten 40% zugelegt. Wiederum deutlich verbessert habe sich der operative Cash Flow (+36%). Positiv sei, dass STADA den bekannten Ausblick auf EBITDA-Basis bestätigt habe.

Das Effizienzsteigerungsprogramm ("STADA - build the future") unterstütze auch weiterhin den positiven Trend. Gleichwohl die regulatorischen Marktbedingungen im wichtigsten Markt in Deutschland schwierig bleiben dürften (Umsatz in 9M -8%), habe der Marktanteil bei Generika leicht auf 13,6% (n. 13,5%) zugenommen. Die Analysten sähen Chancen, dass die größten Währungsturbulenzen (Rubel, Dinar) nun der Vergangenheit angehören würden. Das Russland-Geschäft sei bereits positiver geworden.

Im Generikageschäft halte der Margendruck an. Vor allem Deutschland bleibe ein schwieriger Markt. Von diversen Krankenkassen seien weitere Ausschreibungen für Rabattverträge angekündigt. Die operative Profitabilität dürfte weiter unter dem Konzerndurchschnitt liegen. Serbien habe sich in Q3 schwach entwickelt. Mit einem anhaltenden Preisdruck werde gerechnet. Zahlungsausfälle könnten nicht ausgeschlossen werden. Derzeit gebe es kaum Übernahmefantasie, da auch andere Verkäufe im Sektor anstehen würden (Ratiopharm, Actavis).

Der Turnaround sei gelungen. Die Wachstumsperspektiven hätten sich insgesamt verbessert, gleichwohl das Umfeld herausfordernd bleibe.

Die Analysten der SEB stufen die STADA-Aktie mit "buy" ein. Das Kursziel werde von 19 auf 25 EUR angehoben. (Analyse vom 17.11.2009) (17.11.2009/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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